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Wer kannte ihn nicht? Karl-August Bromme - Schlachtermeister und Genie. Der werte Verblichene war ein schillerndes Taunus-Original, durch das Internet weit über den hessischen Raum hinaus bekannt. Ein Vorbild an Sittsamkeit, obgleich er - was viele nicht wussten - fünf Mal heiratete und zwölf uneheliche Kinder in die Welt setzte. Seine erste Ehefrau starb unter nie geklärten Umständen und Bromme saß drei Monate in Untersuchungshaft. Mit der Justiz kam er des Öfteren in Konflikt, z. B. als wegen der Gammelfleischskandale gegen ihn ermittelt wurde; in seiner Metzgerei soll es drunter und drüber gegangen sein. Auch war er häufig in Trinkgelage und Schlägereien verwickelt. Böse Zungen unterstellten ihm gleichgeschlechtliche Beziehungen zu seinen Busenfreunden Franz Frommheld und Sigmund Mutznock. Aber wie sagt der Lateiner: “De mortuis nihil nisi bene” - “Über die Toten nur Gutes”. So wird auf diesen Seiten, initiiert von der International Society for Bromme Research, das positive Wirken des innovativen Metzgers hervorgehoben. Hat doch kaum einer der großen Denker, denen Bromme zweifellos zuzurechnen ist, die Gemüter seiner Mitmenschen derart erregt; von den vielen Strafanzeigen, die gegen ihn erstattet wurden, ganz abgesehen. Brommes Idee, Ordnung und Sauberkeit mittels Spucken, Schlagen und wüstem Geschimpfe durchzusetzen, ist in der Tat genial und noch nie dagewesen. Diesem Mann gebührt ein Ehrenplatz in der deutschen Geschichte!
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